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Ein Dankbarkeitstagebuch schreiben

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Menschen neigen dazu, sich mehr mit der Frage „Was hätte ich gerne?“ als mit der Frage „Wofür kann ich dankbar sein?“ zu beschäftigen. Uns fallen schnell ganz viele Sachen ein, die wir nicht haben, aber gerne hätten und viel zu selten denken wir ernsthaft darüber nach, was wir alles haben und wofür wir dankbar sein können. Meistens konzentrieren wir uns dabei nur auf Materielles. Leider. Denn in der heutigen Zeit ist es wichtig gesehen zu werden. Egal auf welche Art und Weise. Ob mit der neuen Gucci Tasche oder mit dem brandneuen Auto. Und wir vergleichen uns. Ständig! Und mit jedem, der mehr hat als wir. Und diese Vergleiche, wenn wir merken, dass Andere mehr haben, machen uns traurig, depressiv, wütend und wir stellen uns erneut die Frage „Was hätte ich gerne?“. So kann sich das endlos drehen und bei dir baut sich langsam der Frust über die Sachen/Dinge, die du (noch) nicht hast. Aber das brauchst du nicht. Sei lieber dankbar für die Sachen, Personen, die du bereits hast. Auch wenn es noch so kleine Sachen sind. Damit du diese Sachen besser visualisieren kannst → schreibe ein Dankbarkeitstagebuch. Das ist eine einfache Übung, die dir mehr Glücksgefühle in dein Leben bringen kann. Du konzentrierst dich mehr auf die positiven Dinge des Lebens und das kann dir noch mehr positive Sachen bringen. Dein Dankbarkeitstagebuch wird dich regelmäßig daran erinnern, dass DU Glück im Leben hast, auch in den Momenten wo du daran zweifelst. Es genügt, dass du dann kurz das Tagebuch durchblätterst und schon wirst du merken- DU hast Glück. Du schätzt die kleinen Dinge des Lebens, welche mehr Wert haben als all die materiellen Sachen zusammen.

Der weltweit führende wissenschaftliche Experte für Dankbarkeit Robert A. Emmons beschreibt in seinem Buch Thanks!: How Practicing Gratitude Can Make You Happier viele Vorteile von Dankbarkeit. In einer seiner Studie müssten die Probanden einmal pro Woche Tagebuch für die Dauer von zehn Wochen schreiben. Die Probanden wurden drei Gruppen zugewiesen. Gruppe 1 (Dankbarkeit Bedingung) müsste über fünf Sachen, für die sie dankbar waren, schreiben. Gruppe 2 (Ärger Bedingung) müsste über fünf Sachen über die sie unzufrieden waren, schreiben. Gruppe 3 (Ereignis Bedingung) müsste über fünf neutrale Ereignisse/Sachen schreiben. Die Ergebnisse der Studie haben gezeigt, dass die Probanden in der Gruppe 1 sich besser gefühlt haben, zufriedener mit ihrem Leben waren und optimistischer in die Zukunft geblickt haben als die anderen zwei Gruppen. Dankbarkeit steigerte das Glücksgefühl. Andere seine Studien sind zusätzlich zu der Erkenntnis gekommen dass das Glücksgefühl, welches mit der Dankbarkeit erreicht worden ist zum Erfolg führt. Mehr über seine Studien und positive Effekte von Dankbarkeit kannst du HIER lesen.

Tipps wie du dein Dankbarkeitstagebuch gestalten kannst:
★  Investiere in ein schönes, inspirierendes Tagebuch. Schon der Umschlag sollt dich ansprechen und dich motivieren deine Gedanken niederzuschreiben. Leg dir auch einen schönen Kugelschreiber zu. Verwende diesen nur für das Schreiben des Tagebuches. Eine Auswahl von Tagebüchern:

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★  Regularität. Manche schreiben jeden Tag. Ich finde es besser nur einmal pro Woche zu schreiben. So hast du besseren Überblick über die vergangene Woche, kannst leichter Kategorien zuordnen und die Ideen worüber du schreiben sollst gehen dir nicht so schnell aus. Und ein wöchentlicher Rückblick bietet auch mehr Struktur. Nimm dir einmal pro Woche Zeit und denke darüber nach was dich glücklich macht.
★  Kategorisiere. Damit du deine Dankbarkeit leichter zuordnen kannst, erstelle Kategorien. Diese helfen dir dabei deine Gedanken leichter zu sortieren. Beispiele für solche Kategorien: Dankbarkeit für Familie, Freunde, Dankbarkeit für die Sachen, die ich besitze, Dankbarkeit für die Ziele, die ich erreicht habe,..
★  Überraschende Ereignisse. Schreibe über die Sachen, die unerwartet und überraschend bei dir das Glück hervorgerufen haben. Solche Ereignisse rufen noch stärkeres Dankbarkeitgefühl hervor.
★  Schreibe wenn du wirklich für etwas dankbar bist. Das Schreiben eines Dankbarkeittagebuches soll für dich keine Verpflichtung darstellen.

*Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung zu selbst gekauften/getesteten Produkten und entstand auf Basis meiner Erfahrung und nicht in Kooperation mit den verlinkten Unternehmen.

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